García-Alarcón, Leonardo
Leonardo García-Alarcón
studierte Klavier in Argentinien sowie am Genfer Konservatorium Cembalo bei Christiane Jaccottet. 2005 gründete er sein eigenes Ensemble, die Cappella Mediterranea, bevor er 2010 die Leitung des Chœur de chambre de Namur übernahm. Dank seiner Konzertpremieren in Ambronay und seiner Wiederentdeckungen wenig bekannter Werke von Sacrati, Cavalli, Draghi, Falvetti und D’India wurde er schnell zu einem vielbeachteten Dirigenten. Als Dirigent und Cembalist ist er bei Musik- und Operninstitutionen wie der Opéra de Paris, La Zarzuela de Madrid oder dem Grand Théâtre de Genève gefragt. Leonardo García-Alarcón ist Gast bei Les Violons du Roy in Kanada, beim Orchestre de Radio France und beim Gulbenkian Orchestra. Nach seiner gefeierten Inszenierung von Rameaus Les Indes galantes an der Opéra Bastille wurde er bei den Forum-Opéra-Awards 2019 zum besten Dirigenten gekürt.
Die letzten Jahre waren geprägt von großen internationalen Erfolgen, darunter ein Monteverdi-Programm, Die sieben Todsünden 2023, sowie neue Kooperationen, z. B. J. S. Bachs Johannes-Passion in der Choreografie von Sasha Waltz, die 2024 aufgeführt wurde. 2025 arbeitete er erneut mit Bintou Dembélé für die internationale Tournee des choreografierten Konzerts »Indes galantes, de la voix des âmes« zusammen. Leonardo García-Alarcón erhielt den ICMA-Award 2025 als Künstler des Jahres. (as of 2027)